Patrona – Das Konzept eines “Mann über Bord”-Rettungssystems
„Patrona“ ist ein autarkes Sicherungssystem für Segelyachten, das unerfahrene Freizeit- und Hobbysegler bei der Findung, Rettung und Bergung einer bewusstlosen über Bord gegangenen Person unterstützt. Es stellt einen zukunftsorientierten Lösungsansatz für eine ganzheitliche Rettungsform dar, indem „Patrona“ die Person zurück an Deck des Schiffes bringt, dorthin, von wo sie aus über Bord gegangen ist. Schwierige Wendemanöver und gefährliche Rettungsversuche durch unerfahrene Segler und einer daraus resultierenden Panik wird präventiv entgegen gewirkt.
Geht eine Person über Bord, setzt sich vom Heck des Schiffes automatisch unmittelbar darauf folgend ein Rettungselement frei. Dieses interagiert über einen Sender mit der Rettungsweste der im Wasser treibenden Person, findet diese und verbindet sich über eine 360° zugängliche Schnittstelle mit der Rettungsweste. Die Rückenlage der bewusstlosen Person stellt die Überlebenslage dar, um vor dem Ertrinken geschützt zu sein.
Durch das an Bord befindliche System wird während dessen eine Rettungsrampe zur Bergung entfaltet. Die Personen an Bord erfahren über ein Interface nachvollziehbar die Prozessschritte der Rettungsaktion. Das Rettungselement steuert selbstständig zurück und verbindet sich nach Rückkehr mit der Rettungsrampe über das identische 360° Schnittstellenprinzip. Per Seilwinde wird die Person über die Rampe geborgen und kehrt sicher durch die Öffnung an Deck des Schiffes zurück. Dieses Projekt wurde von Prof. Detlef Rhein betreut.
Designer: Jona Rammler (Muthesius Kunsthochschule)
Betreuung: Prof. Detlef Rhein

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| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von ENTWURFREICH am 6. September 2011 um 08:03 veröffentlicht und unter Produkt Design, Universität abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |






























